Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur etwas für Konzerne. Gerade kleine Betriebe können Zeit sparen – wenn sie mit den richtigen Aufgaben beginnen.
1. Mit Aufgaben beginnen, nicht mit Werkzeugen
Der beste Einstieg ist eine Liste wiederkehrender Aufgaben: E-Mails beantworten, Angebote formulieren, Protokolle schreiben, Texte übersetzen, Dokumente durchsuchen. Überall dort, wo regelmäßig Text entsteht oder gelesen wird, kann KI helfen.
2. Nutzen realistisch bewerten
Nicht jede Aufgabe lohnt sich. Bewerten Sie für jede Aufgabe, wie oft sie anfällt, wie viel Zeit sie kostet und wie schlimm ein Fehler wäre. Am besten eignen sich häufige Aufgaben, bei denen ein Mensch das Ergebnis kurz prüfen kann.
3. Das passende Werkzeug wählen
Für Büroaufgaben in Microsoft 365 bietet sich Microsoft Copilot an. Für das Schreiben, Zusammenfassen und Analysieren sind Assistenten wie ChatGPT oder Claude verbreitet. Für besonders vertrauliche Daten können KI-Modelle auch lokal auf eigener Hardware betrieben werden.
4. Datenschutz und Regeln festlegen
Legen Sie fest, welche Daten in welche Werkzeuge eingegeben werden dürfen, und nutzen Sie Geschäftskonten mit passenden Datenschutzeinstellungen. Eine kurze interne KI-Richtlinie schafft Klarheit für alle Mitarbeitenden.
5. Das Team schulen
Seit dem 2. Februar 2025 verpflichtet der EU AI Act Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden zu sorgen. Eine praxisnahe Schulung erfüllt diese Pflicht und sorgt dafür, dass die Werkzeuge im Alltag tatsächlich genutzt werden.
Klein anfangen, dann ausbauen
Starten Sie mit einem einzigen Ablauf als Pilot, messen Sie die eingesparte Zeit und bauen Sie erst dann weiter aus. So bleibt der Aufwand überschaubar und der Nutzen sichtbar.
HinweisSie möchten wissen, wo KI in Ihrem Betrieb Zeit spart? In einem Erstgespräch vor Ort klären wir das gemeinsam.